Fischereimuseum MöltenortMenü

Vorstand

1. Vorsitzender:

  • Gerhard Draasch, Heikendorf. Geb. 1937 in Pillau, als Sohn des Fischermeisters Johann Draasch und seiner Ehefrau Lina, geb. Weiß. Fischer in 3. Generation. 1952 Fischerlehre beim Bruder Fritz Draasch auf dem Kutter „Wogram“. Erst Fischereigehilfe, dann Prüfung zum Fischermeister. Von 1960 bis 1973 selbständiger Fischer mit dem KFK „Schwalbenberg“. 1973 Umschulung zum Bürokaufmann. 1975 Anstellung bei der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein als Fischerei- und Ausbildungsberater. Leiter der Fischereischule Eckernförde. Seit 1998 im Ruhestand. Hobby: „Plattdeutsches Theater, 27 Jahre Leiter der „Heikendörper Speeldeel“, Familie, Haus Hof und Garten, Lachsräucherei und Fischereimuseum.

stellv. Vorsitzende:

  • Dr. Hans Gerd Krasemann, Heikendorf. Geb. in Bremen. Banklehre bei der Bremer Landesbank. Jurastudium mit beiden Examen und Dr. jur. Leitende Tätigkeiten bei der Bremer Landesbank. 1974 Übersiedlung nach Heikendorf und Anstellung im Vorstand der Kieler Spar- und Leihkasse und danach in der Bank Companie Nord AG Kiel. Nach Pensionierung Rechtsanwalt in der Sozietät Dres. Litwinski Krasemann in Heikendorf. Durch den Beruf des Vaters für die Schifffahrt, der vorübergehenden Beschäftigung als Referendar beim Häfensenator in Bremen und durch die Tätigkeit in der Schiffsfinanzierung bei der BLB wurde frühzeitig das Interesse an der Schifffahrt und Seefahrt geweckt. Eine Gelegenheit, daran anzuknüpfen, bot sich mit der Idee, ein Fischereimuseum in Heikendorf zu gründen.
    • Beiträge zum Thema:
      • Herausgabe des Buchs „Die Fischer von Möltenort“ gefördert aus Mitteln der Fischereiabgabe. Zur Zeit nicht mehr vorrätig.
      • Vorträge „400 Jahre Fischerei in Möltenort“ mit Lichtbildern, gehalten im Rahmen der Vortragsreihe der Fördergesellschaft am 7. Juli 2013 im Hause des MSK, am1. Februar 2014 im Vereinsheim des HSV vor der UWH und am 27. Februar 2014 im Hotel Kieler Kaufmann vor Mitgliedern des Rotary Clubs Kiel-Düsternbrook.
      • Mitwirkung an diversen Ausstellungen.
      • Bericht über Vortrag Dr. Froese „Gab es hier früher viel mehr Fische?“, gehalten im Hause des MSK am 20. Januar 2013.
      • Bericht über Vortrag Prof. Bange über Todeszonen in der Ostsee im Hause des MSK am 15. Mai 2014.
  • Dr. Stefanie Janssen, Mönkeberg. Geb. 1959. Studium der Volkskunde, Soziologie, Germanistik und Pädagogik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. 1990 Magister-Abschluss. 2002 Promotion im Fach Europäische Ethnologie/ Volkskunde. Schwerpunkte: historische und maritime Volkskunde, Nahrungsethnologie. 2005-2010 Geschäftsführerin der Gesellschaft für Volkskunde in Schleswig-Holstein, dann Wechsel in den Beirat.
    • Veröffentlichungen (Auswahl)
      • Waden, Wörns und Weten. Erste Erkundungen der Lebenswelt der Gothmunder Fischer am Anfang des 20. Jahrhunderts. In: Jochen Storjohann (Hg.): Maritime Volkskultur (= Schriftenreihe der Gesellschaft für Volkskunde in Schleswig-Holstein e.V., 4). Großbarkau 1999, S. 36-58.
      • „Dor kannst du Snoor setten“. Der Gothmunder Fischermeister Hans Jürgen Heinrich Witt (1873-1962), seine Arbeit und sein Gerät. In: Heinrich Mehl / Doris Tillmann (Hg.): Fischer – Boote – Netze. Geschichte der Fischerei in Schleswig-Holstein (= Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Volkskundliche Sammlungen, 4). Heide 1999, S. 89-111.
      • Auf dem Wasserwege waren sie einst gekommen. Ein Spaziergang durch den Fischerort Gothmund (= Geschichte und Kultur Schleswig-Holsteins, 10). Neumünster 2000.
      • mit Reinhard Goltz + Nils Hansen: Maritime Bibliographie Schleswig-Holstein (= Schriftenreihe der Gesellschaft für Volkskunde in Schleswig-Holstein e.V., 6). Großbarkau 2002.
      • „Wi wäre doch Fremde hier“. Zur Beziehung einheimischer und fremder Fischer an der schleswig-holsteinischen Ostseeküste nach 1945. In: Fremde in Schleswig-Holstein. Einfluss – Integration – Erinnerung (= Schleswig-Holstein spezial, 7 + 8/2003), S. 19-22.
      • Küstenfischerei im Wandel. Der Fischerort Gothmund an der Lübecker Bucht im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Berlin, Münster 2004.
      • mit Reinhard Goltz (Hg.): Wir wissen nichts von den Gefühlen des Herings! Geschichten aus der Welt der Fischer. Rostock 2005.
      • (Hg.): Sechsspännig durch Heikendorf. Die Kindheit der Anna Domke um 1900. Mönkeberg 2005.
      • Wege übers Wasser ins Nichts: Seebrücken an der Lübecker Bucht – ein Stück maritimer Architektur. In: Schleswig-Holstein. Themenheft Architektur und Bauen 1+2/2006. S. 38-40.
      • Die traditionelle nicht-städtische Arbeits- und Lebenswelt der Fischer. In: Ludwig M. Eichinger (Hg.): Maritime Kultur und regionale Identitäten. Der südliche Ostseeraum. Mainz 2006, S. 157-170.
      • Promenaden über das Wasser – Zum Funktionswandel einer maritimen Architektur In: TOP. Berichte der Gesellschaft für Volkskunde in Schleswig-Holstein. 16 (2006), 30, S. 4-28.
      • Auf den Spuren von Fritz Lau. Mönkeberg 2006.
      • „Wir waren Flüchtlinge, aber die Mehrheit.“ Zum Strukturwandel in der Ostseefischerei nach dem Zweiten Weltkrieg. In: Heidrich, Hermann, Ilka E. Hillenstedt (Hg.): Fremdes Zuhause. Flüchtlinge und Vertriebene in Schleswig-Holstein nach 1945, Neumünster 2009, S. 152-161.
      • Artikel für das Schleswig-Holstein Lexikon: Adolf Brütt, DGzRS, Echolot, Fischindustrie, Fischräucherei, Klaus Groth, Kreuzschifffahrt, Matrosenanzug, Otto Mensing, Seebäder, Beeke Sellmer, Stapellauf, Steilküste, Carl Zuckmayer. In: Schleswig-Holstein-Lexikon, Neumünster 2010.
      • Von der Vision eines schleswig-holsteinischen Fischereimuseums in Möltenort an der Kieler Förde. In: TOP 45 – Berichte der Gesellschaft für Volkskunde in Schleswig-Holstein, 23. Jg., Juli 2013, S. 44-51.
      • Holger Meyer, Christoph Schmitt; Stefanie Janssen, Alf-Christian Schering (Hg.): Corpora Ethnographica Online. Strategien der Digitalisierung kultureller Archive und ihre Präsentation im Internet (= Rostocker Beiträge zur Volkskunde und Kulturgeschichte, Bd. 5). Münster 2013 (im Druck)

Schriftführer:

  • Bernd Wegener, Heikendorf. Geb. 1949 in Möltenort / Heikendorf. 1969 Abitur am Staatlichen Gymnasium Kiel-Wellingdorf. 1971 Studium an der CAU zu Kiel; Fächer Deutsch und Geschichte, 1977 1. Staatsexamen, 1979 2. Staatsexamen. Seit 1979    Lehrer am Heinrich-Heine-Gymnasium Heikendorf mit den Fächern Deutsch und Geschichte; Oberstudienrat bis 2012. Durch mein Elternhaus bin ich eng mit Möltenort verbunden und sehr an dessen Geschichte, Gegenwart und Zukunft interessiert.

Kassenwart:

  • Imke Spitz, Heikendorf. Ist mit einem Fischer verheiratet und fährt gerne ab und zu zum Fischen mit raus.

Beisitzer:

  • Jürgen Lehmkuhl, Heikendorf. Geb. 1. Februar 1934 in Hamburg. 1951-1954 Schiffbaulehre bei Deutsche Werft AG, Finkenwerder. 1954-1955 Praktische Arbeit als Stahlschiffbauer bei DW, Finkenwerder. 1955-1958 Studium staatliche Ingenieurschule Hamburg, Fach Schiffbau. 1958-1962 Schiffbauingenieur Willy H. Schlieker KG., Hamburg. 1962-1967 Schiffbauingenieur Deutsche Werft AG , Finkenwerder. 1967-1969 Betriebsleiter Ausrüstungsgewerke Deutsche Werft AG, Finkenwerder. 1969 Umzug nach Kiel, seit 1971 Heikendorfer Bürger. 1969-1975 Abteilungsleiter im Bereich Konstruktion Howaldtswerke – Deutsche Werft, Kiel. 1976-1983 Oberingenieur und Betriebsleiter Schiffbaufertigung Ubootbau, HDW. 1983-1996 Oberingenieur und Projektleitung Investitionsprogramme 1983/2000, HDW. Ruhestand 30. Juni 1996. Gründungsmitglied und Beirat im Vorstand des Fördervereins Fischereigeschichte Möltenort e.V.